Vorfach.com - Angeln, Fischen, Bötchen fahren: Ein Angelfreund über Anglerfreuden

Forellenangeln

Tipps zum Forellenangeln

Forellen gehören zu den beliebtesten einheimischen Anglerfischen. Sie werden in großen Forellenteichen gezüchtet, kommen in vorzugsweise kalten Süßgewässern und den Brackwasserzonen der Meere aber auch in ihrer Wildform vor. In den Gebirgsbächen zuhause und bei Sportanglern beliebt ist zum Beispiel die Bachforelle. Als Speisefisch ist sie allerdings nicht weit verbreitet, da sie sehr teuer ist. Das Forellenangeln in speziellen Forellenseen und –teichen mutet zunächst einfacher an. Doch auch hierbei müssen Hobbyangler einige Dinge beachten.

Auswahl des richtigen Köders

Der erfolgreiche Angelausflug beginnt mit der Auswahl des richtigen Köders. Für das Forellenangeln benötigt man einen Köder, der auf das jeweilige Gewässer abgestimmt ist: Soll eine Meeresforelle im Meer gefangen werden, eine wilde Bachforelle oder eine schmackhafte Regenbogenforelle aus einem Forellenteich? Zu den beliebtesten Ködern zum Forellenangeln im Forellenteich gehören die Bienenmaden, Larven der Wachsmotte. Sie sind in jedem guten Anglergeschäft erhältlich. Neben echten Bienenmaden gibt es auch künstliche Köder, die diesen Nachempfunden sind und die Forellen ebenfalls zum Beißen anregen. Für große Forellen sollten mehrere Bienenmaden als Köder angelegt werden, damit die Fische diese nicht einfach vom Haken abziehen. Besonders beliebt ist auch der sogenannte Teig, ein dem Brotteig ähnlicher Forellenköder.

So wird das Forellenangeln erfolgreich

Bei der Auswahl des vielversprechendsten Gewässers helfen nur Erfahrung und Tipps von geübten Anglern. Als gute Angelzeit gelten die Morgenstunden zwischen 7 und 10 Uhr, wo die Fische mehr an die Oberfläche kommen. In den frühen Morgenstunden sowie am Nachmittag sind die Fische eher im tiefen Wasser zu finden. Beim Gerät sind vor allem feine Ruten, bei denen auch leichte Bisse gespürt werden können, vielversprechend. Darüber hinaus gibt es spezielle Ruten für das Forellenangeln, die sich besonders für das Angeln mit einem Teigköder eignen. Geht es dann ans Forellenangeln, ist ein naturnahes Schleppen des Köders erfolgsversprechend. Wird der Köder schnell bewegt, spricht dies agile Räuber an, eine langsame Bewegung dagegen träge Fische. Besonders in Forellenteichen sind die Fische misstrauisch und bleiben, sobald sie einen Widerstand spüren, nicht am Haken. Das Angelgerät sollte daher so vorbereitet sein, dass die Fische wenig Widerstand spüren, wenn sie anbeißen. Sobald ein Fisch anbeißt, sollte man Schnur geben – die Forelle sollte sich vor dem Einholen müde schwimmen. Mit diesen Tricks kann der Angelausflug zum Forellenteich erfolgreich werden.