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Die Forellenangel

Vorfach Forelle: Spezielle Ruten zum Forellenfang

Bestanden Angelruten vor 150 Jahren meist noch aus einer einfachen Rute aus Weidenholz oder Wacholder und einer Schnur, sind heute vielfältige unterschiedliche Modelle auf dem Markt. Abgestimmt für zahlreiche Fischarten können sich spezialisierte Profi-Angler mit High-Tech-Modellen ausrüsten. Wer auf Forellen-Fang geht, besorgt sich daher in der Regel eine spezielle Forellenrute. Die meisten professionellen Angler nehmen sogar mehrere Ruten mit an den Teich, in der Regel eine Schlepprute, mit der aktiv geangelt wird, und eine Stipp- oder Posenrute. Mit der Schlepprute wird der Köder durch das Wasser bewegt und zieht gerade aktive Fische auf Beutezug an. Die Stipprute dagegen wird bei ruhigen Fischen und an der Oberfläche oder im Mittelwasser eingesetzt. Zwei Ruten vermeiden zudem Leerlaufzeiten, wenn ein Fang von der einen Rute gelöst und die Angel neu montiert, also mit Vorfach, Haken und Blei versehen wird.

Das Vorfach zum Forellenangeln

Beim Forellenangeln kommt wie bei fast allen Fischarten eine Vorfach Angel zum Einsatz. Das Vorfach Forelle ist extrem dünn und zwischen Haken und Hauptschnur befestigt. Wie bei vielen Raubfischen kann das Vorfach Forelle aus stabilem Stahlseil bestehen. So ist das Vorfach Forelle zwar robust, kann von dem Fisch allerdings leichter durchgebissen werden als die Hauptschnur. Das verhindert den Verlust der Schnur, gleichzeitig wird der Fisch davor geschützt, unnötig lange mit dem Haken im Maul schwimmen zu müssen.

Aufbau der Forellenrute

Forellenruten mit einem Vorfach Forelle können unterschiedlich lang sein – von über drei Metern bis sehr kurz und feinfühlig. Welche Rute bevorzugt wird, liegt am Geschmack des Anglers. An der Rute ist eine Stationärrolle angebracht, durch welche die Schnur geführt wird. Für die Schnur selbst reicht eine Dicke von 0,14 bis 0,18mm aus. An der Schnur werden das Blei zum Beschweren der Angel sowie das Vorfach Forelle angebracht. Zum Verknoten wird ein Wirbel, ein Karabinerhaken, verwendet. Für das aktive Schleppangeln wird ein Dreifachwirbel verwendet, der das Verdrehen der Angelschnur durch aktiv zerrende Fische verhindert. Geschützt wird der Wirbel durch eine so genannte Perle, einen kleinen Aufstecker aus Gummi, die vor und nach dem Wirbel auf die Schnur gezogen wird. Für das Stippangeln wird noch eine Pose, der Schwimmer, an die Angelschnur montiert.