Vorfach.com - Angeln, Fischen, Bötchen fahren: Ein Angelfreund über Anglerfreuden

Die Angel

Der Aufbau von Vorfach Angeln

Kein Angelausflug ohne Angelrute. Seit frühesten Zeiten gehen die Menschen bereits auf Fischfang, um ihren Speiseplan zu bereichern. Die ersten Angelruten waren dabei sehr einfach gehalten, bestanden aus einem Stock, einer Schnur und einem Haken, an dem der Köder befestigt wurde. An diesem grundsätzlichen Aufbau hat sich prinzipiell wenig geändert – doch Angelruten wurden mit einigen Details ausgestattet, die das Angeln und vor allem das Einholen der Schnur erleichtern. Darüber hinaus gibt es mittlerweile unzählige auf spezielle Fischarten abgestimmte Angeln, die den Fangerfolg erhöhen sollen. Wie ist nun eine herkömmliche Angel aufgebaut?

Die Vorteile von Vorfach Angeln

Für gewöhnlich wird zum Fischen eine Methode namens Vorfach Angeln verwendet. Vorfach Angeln kennzeichnen sich durch das Vorfach aus, eine dünne Verbindungsschnur zwischen Haken und Hauptschnur. Sie schützen die Hauptschnur davor, vom Fisch durchgebissen zu werden – der Fisch wiederum kann sich durch einen Durchbiss befreien, ohne sich mit Haken und Schnur im Maul quälen zu müssen. Zugleich sind Vorfach Angeln optisch unauffälliger für Fische und erhöhen damit die Fangquote. Bei Vorfach Angeln wird das Vorfach in der Regel mit dem Wirbler, einem Karabinerhaken, mit der Hauptschnur verbunden.

Rute, Schnur, Rolle und Blei: So sind Angeln aufgebaut

Vorfach Angeln bestehen nun aus der Angelrute, einer Schnur sowie einer Rolle, um welche die Schnur gewickelt ist. Die Ruten sind mit mehreren Führungsringen für die Angelschnur ausgestattet. Über die Angelrolle sowie durch die Führungsringe kann der Angler „Schnur geben“ – den Fisch also vor dem Einholen ziehen lassen – sowie die Schnur samt Beute einholen. Angelrollen gibt es in verschiedenen Ausführungen, die für das Vorfach Angeln am häufigsten verwendete ist die Stationärrolle, die parallel zum Rutenschaft steht und die Schnur mit gleichmäßiger Geschwindigkeit abwickelt. Damit ein Fisch eingeholt werden kann, ist weiterhin ein Schnurstopper an der Rute angebracht; mit ihm kann der Angler, wie der Name schon sagt, die Schnur stoppen und anschließend beginnen, sie wieder einzuholen. Am Ende der Schnur ist eine Pose, auch Schwimmer genannt, angebracht, der auf der Wasseroberfläche schwimmt. Beißt ein Fisch an, geht die Pose unter – das ist das Signal für den Angler, dass er nun reagieren muss. Um das Abtreiben des Köders zu verhindern und beim Auswerfen der Angel der Schnur genug Gewicht zu geben, wird das Blei verwendet. Bei der gewöhnlichen Montage wird das Blei mit dem Wirbel an der Hauptschnur befestigt, durch den Wirbel wird dann ebenfalls das Vorfach gezogen und angeknotet.