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Angeln

Professionelle Angler und der Angelsport

Zum Angeln brechen Menschen bereits seit frühester Urzeit auf. Im Laufe der Jahre hat sich aus dem reinen Nahrungserwerb ein Sport entwickelt, der weniger der Ernährung der Familie dient, als vielmehr dem Wettstreit um den größten Fang. Professionelle Angler sind heute in diversen Angelvereinen organisiert. Die Angelvereine wachen darüber, dass die Angler sich naturverbunden verhalten, dass die Schonzeiten der einzelnen heimischen Fischarten eingehalten werden und dass mit waidgerechten Methoden geangelt wird.

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Verschiedene Methoden des Angelns

Ob professioneller Angler oder Hobbyangler – das Sportgerät ähnelt sich: Zum Angeln mit der Handangel ist eine Rute mit einer langen Schnur vonnöten, an deren Ende ein Haken mit Köder sitzt und die ferner mit einer Rolle zum Aufrollen der Schnur und dem Vorfach versehen ist, einer Schnur zwischen der Hauptschnur und dem Haken. Es werden mittlerweile zahlreiche unterschiedliche Methoden des Angelns unterschiedene, abhängig davon, auf welche Fischart die Angler Jagd machen und in welchen Fischgründen sie zu Werke gehen. Feder- und Spinnfischen ist beliebt in Flüssen und Seen, bei der Jagd auf Raubfische. Erfolgsversprechen für das Angeln von Forellen ist die Drop-Shot-Montage, bei der auf den sich direkt am Vorfach befindlichen Haken künstliche Drop-Shot-Köder montiert werden.

Hobbyangler und professionelle Angler

Während Hobbyangler dem Angelsport in erster Linie zu ihrem Vergnügen nachgehen und den ein oder anderen Fisch nach Hause bringen wollen, sind die meisten professionellen Angler hochspezialisiert. Sie konzentrieren sich beim Angeln auf eine ganz bestimmte Fischart, seien es Hechte, Forellen oder Karpfen, und statten sich mit dem aktuellsten und besten Equipment aus.

Verordnungen für den Angelsport

Der Angelsport unterliegt in Deutschland grundsätzlich dem Landesfischereigesetz sowie der Landesfischereiordnung. Zuständig sind die einzelnen Bundesländer. Um dem Angelsport in nachzugehen, benötigen Angler einen Fischereischein. Diesen erhalten sie, wenn sie die Fischereiprüfung oder eine Ausbildung zum Fischwirt bestanden haben, beantragt wird er bei der Fischereibehörde des jeweiligen Bundeslandes. Zudem muss ein Fischereierlaubnisschein oder Gewässerschein beim Inhaber des Gewässers bzw. beim Angelverein, der ein Gewässer gepachtet hat, beantragt werden. Hobbyangler, die ohne gültige Papiere unterwegs sind, machen sich des Schwarzangelns schuldig, das genauso geahndet wird wie Wilderei.