Vorfach.com - Angeln, Fischen, Bötchen fahren: Ein Angelfreund über Anglerfreuden

19.01.2012, 09:09 Uhr - Kategorie: Angelreisen - Kommentare: 0

Der Angelausflug für Hartgesottene

Ein Angelausflug wird erst durch die Kulisse wirklich schön. Nach Feierabend noch einmal zum Hafen zu fahren und die Angel ins Wasser zu halten, hilft vielen Anglern dabei, den Stress des Alltages hinter sich zu lassen. Doch so richtig entspannend wird es erst in der freien Natur! Die schönsten Fischreviere sind mitunter gar nicht so leicht zu erreichen und wenn man dort verweilen möchte, wird man die eine oder andere Nacht im Zelt verbringen müssen.

Der Campingausflug in Deutschland

Wenn wir an Outdoor-Angelausflüge denken, fallen uns natürlich zuallererst malerische Seen, Flüsse und Buchten in Skandinavien, Kanada oder Alaska ein, doch auch in Deutschland gibt es noch naturbelassene, idyllische Orte, die zum Campen und Fischen regelrecht einladen. Doch natürlich kann man nicht überall Wildcampen und Angeln, wie es einem beliebt! Wildcampen ist hierzulande eine besonders diffizile Angelegenheit und wer nicht genau darauf achtet, wo er seine Angel ins Wasser hält, macht sich schnell der Raubfischerei strafbar! Besonders schlimm ist es, wenn man unwissentlich in ein Naturschutzgebiet vordringt oder sich plötzlich auf privatem Grund befindet und es mit einem wütenden Großgrundbesitzer zu tun bekommt. Was die gesetzliche Lage zum Thema Campieren in der Natur angeht, ist das entsprechende, zu beachtende Gesetz meist das Landes-Waldgesetz des jeweiligen Bundeslandes. Alles, was dort nicht geregelt ist, wird durch das Bundes-Waldgesetz bestimmt. Daher kann es sein, dass in den verschiedenen Bundesländern Deutschlands unterschiedliche Regelungen zum Campen in der Wildnis existieren. Für die gesamte Bundesrepublik gilt aber: In öffentlichen Arealen darf generell nicht gezeltet werden, wenn es nicht explizit durch ein Hinweisschild erlaubt wurde. Hat man vor, auf privatem Grund zu nächtigen, benötigt man selbstverständlich die Erlaubnis des Eigentümers. Das „Lagern“ ist allerdings an vielen Orten erlaubt und die Grenze zwischen Campieren und Lagern ist fließend. Hält man sich also an die Spielregeln, belästigt niemanden, schadet nicht der Natur und verstößt gegen kein weiteres Gesetz, wird Wildcamping meistens nicht geahndet. Allerdings wird man in Deutschland wohl schwerlich einen einsam gelegenen, malerischen See finden, in dem man erlaubnisfrei fischen darf. Als Fischwilderer schädigt man den Bestand und dies kann hart bestraft werden – zu Recht!

Der Angelausflug in Kanada

In einem Land wie Kanada ist es wesentlich einfacher, eine Outdoor-Erlebnisreise mit einem Angelausflug zu verbinden. Sich auf eigene Faust zu einem Angelgewässer durchzuschlagen und ohne Vorkenntnisse in der Wildnis zu campieren, ist allerdings keine gute Idee. Besser ist es, sich an einen Fachmann für Angelreisen zu wenden, der dafür sorgt, dass alle wichtigen Dinge bereits im Vorfeld geklärt sind und dem Angelspaß nichts im Weg steht. Auch die Ausrüstung sollte möglichst komplett sein. Auf www.plus.de findet man eigentlich alles, was man für einen Camping-Trip benötigt.