Vorfach.com - Angeln, Fischen, Bötchen fahren: Ein Angelfreund über Anglerfreuden

05.01.2012, 14:36 Uhr - Kategorie: Angelreisen, Boote - Kommentare: 0

Angeln im Frühjahr

Der Winter scheint in diesem Jahr recht milde auszuklingen und wenn im Frühling das Wetter mitspielt, steht dem Angelurlaub nichts mehr im Wege. Wer aus dem Boot heraus auf einem idyllischen See bei Sonnenaufgang seine Angel ins Wasser hält, weiß, was Entspannung wirklich bedeutet. Auf der Suche nach Entschleunigung und wunderschönen Naturkulissen verschlägt es uns besonders häufig in skandinavische Gefilde. Doch auch in Deutschland gibt es passende Gewässer.

Die Idylle eines Sees

© iStockphoto/Thinkstock

Auf hoher See

Will man aus dem Boot heraus angeln, gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten. Einerseits genießen viele erholungssuchende Angler die Abgeschiedenheit und Ruhe eines morgendlichen Sees und andererseits ist Hochseeangeln für viele immer noch die Königsdisziplin des Angelns. Die Region Südjütland erstreckt sich von der Flensburger Förde über die dänische Insel Als, einschließlich des Kleinen Belts, den Kolding Fjord bis hin zum Horsens Fjord. Die verschiedenen Tiefen bieten den unterschiedlichsten Fischen einen Lebensraum und den Anglern eine Menge Möglichkeiten, um ihr Glück zu versuchen. Hier bietet sich ein Boot natürlich besonders an, da man mit selbigem schnell den Standort wechseln und gezielt Schwärme abpassen kann. Selbst mit einem trailerbaren Boot ist man schnell über tiefem Wasser. Man erreicht den tiefsten Punkt in nur fünf Minuten! Von dort aus kann man vor allem Plattfisch, Dorsch, Hornhecht, Aal, Meerforelle sowie alle Fische, die sich außerhalb der Wurfweite von der Küste aus aufhalten, aus dem Wasser ziehen. Wichtig und vor allem auch vorteilhaft ist – wie bereits erwähnt – das regelmäßige Wechseln des Angelplatzes. Es empfiehlt sich zudem, auch die Technik hin und wieder zu ändern, um wirklich alle Möglichkeiten auszunutzen. Meist sind ohnehin Ruten mit unterschiedlichen Stärken und Bestückung an Bord eines Angelkutters vorhanden und das hat auch einen ganz bestimmten Grund. Liegt man mit dem Boot irgendwo vor Anker, fischt man den Bereich um das Boot am besten mit einem Rollblei ab. Dafür wird in der Regel schräg in die Strömung ausgeworfen. Hat man sein Glück einige Male versucht, fährt man zu einem neuen Platz und wiederholt den Vorgang.

Angeln an oder auf einem See

Beim Angeln auf einem See muss man sich natürlich vorab erkundigen, welche Fische dort vorkommen beziehungsweise ausgesetzt wurden. Das Thema See-Angeln ist zudem sehr breit gefächert und so individuell wie die Seen dieser Welt. Meist ist das See-Angeln mit einem Camping-Ausflug verbunden. Diesbezüglich möchten wir übrigens das Portal camping-glossar.de empfehlen, auf dem man viele nützliche Informationen findet. See ist natürlich nicht gleich See. Sie unterscheiden sich erheblich in ihrer Größe, Tiefe, Wasserqualität, der durchschnittlichen Wassertemperatur und dem Fischvorkommen beziehungsweise der Fischdichte.