Vorfach.com - Angeln, Fischen, Bötchen fahren: Ein Angelfreund über Anglerfreuden

10.07.2011, 09:13 Uhr - Kategorie: Angelreisen - Kommentare: 2

Angeln auf der Grünen Insel

Fischen am heimischen Gewässer ist ein lohnender Zeitvertreib. Hier kann man mit Gleichgesinnten die Natur aus nächster Nähe erleben und seinem liebsten Hobby frönen. Doch auch an anderen Orten kann man als Angler sein Glück finden und so lohnt es sich gelegentlich, andere Länder zu bereisen und die dortigen Gewässer kennenzulernen. So eine Angelreise erweitert den eigenen Horizont, man muss sich neuen Herausforderungen stellen und lernt zudem neue Menschen kennen.

Eines der besten und dennoch nicht überlaufenen Angelreviere Europas ist Irland. Nicht nur die lange Küstenlinie lockt mit zahlreichen Spots, sondern vor allem die zahlreichen Flüsse und Seen im Landesinneren sind ein vielfältiges Angelrevier. Mehr als 200.000 Hektar Wasserfläche und über 14.000 Flusskilometer laden den ambitionierten Sportfischer dazu ein, sein Hobby auszuüben. Der Zugang zu den meisten Gewässern ist leicht, die Preise für Angellizenzen sind niedrig und die Landschaft ist spektakulär. Die eigene Ausrüstung sollte man mitbringen und bei den meisten Fluglinien ist es kein Problem auch große Geräte wie die Rute oder den Angelkescher transportieren zu lassen. Köder und Ähnliches kann man sich problemlos vor Ort kaufen, denn in fast jeder LadenZeile gibt es ein Angelgeschäft mit hochwertigen Equipment.

Der Foyle lockt mit Lachsen

Die Angelreviere unterscheiden sich in Umfang und Fischpopulation deutlich. Zum einen gibt es viele kleine Seen, in denen die unterschiedlichsten Fischarten leben. Für diese Gewässer kann man die Angellizenzen in der Regel vor Ort kaufen, meistens werden sie in kleinen Geschäften angeboten. Mit einer solchen Lizenz ist es dann meist auch erlaubt, Felder und Weiden zu überqueren und zu betreten, um zu den Seen und Flüssen zu gelangen. Neben diesen kleinen regionalen Spots gibt es aber noch weitere, größere Reviere. Im Norden der Insel, sowohl in der Republik als auch in Nordirland gelegen, befinden sich die von der Loughs Agency verwalteten Gewässer. Hierzu zählen vor allem die großen Flüsse Foyle und Finn sowie Lough Carlingford. Im Frühjahr können in diesen Gewässern vor allem Lachse und Bachforellen erfolgreich geangelt werden.

Ein Paradies für Hechtangler

Irland ist bekannt für seine großen Hechtpopulationen. Im ganzen Land sind diese Raubfische in großer Zahl zu finden und das Hechtangeln hat eine lange Tradition in zahlreichen Gebieten. Je nach Gewässer sind verschiedene Techniken möglich, um erfolgreich Hechte zu fangen. Sowohl Fliegenfischen, Schleppfischen als auch das Fischen mit Blinkern, Spinnern und Gummiködern ist möglich und kann erfolgreich praktiziert werden. Eine Schonzeit für Hechte gibt es in Irland nicht, allerdings gelten seit kurzer Zeit bestimmte Gesetze, über die man sich am Besten vor Ort informiert. Auch nützliche Informationen über die lokalen Gewässer und die besten Plätze wird man in den örtlichen Angelgeschäften bekommen.

  • Hardy sagt:

    Nicht nur zum Angeln fahre ich gerne nach Irland, denn die grüne Insel ist auch so ein wunderschönes Urlaubsparadies.

  • Dietmar sagt:

    Hallo Hardy,

    Danke für Deinen Kommentar. Stimmt, Irland ist wirklich großartig!

    Auf bald,
    Dein Dietmar